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Pat

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Rabenschwur



Rabenschwur

Wenn der Regen auf karge Felder kracht, 
Nackter Bäume Ästewerk im Winde lacht.
Wenn der Mond den Sternen flüstert,
Der Schatten das Licht einschüchtert.
Wenn die Mutter in Sorge ums Kind,
Die Nächte schlaflos verbringt.

Dann sind wir es die über euch wachen, 
Unser Schnabel spricht tausende Sprachen, 
Unser Ohr kennt all eure Klagen, 
Euer Auge schwarz vom verzagen,
Dann sind wir es die über euch wachen.

Wenn der Boden friert vor Eisnebel, 
Kälte verbrennt die warmen Schädel, 
Wenn die Seen zu Spiegeln gebären​​​​​,
Schneestürme die Sicht verzehren,
Das Kind vor Sorge um die Eltern, 
sucht draussen in den Wäldern.

Dann nimmt es auf im schwarzen Laken,
Unsereins pechschwarzer Raben, 
Lehren es dann tausend Sprachen,
Seiner Mund kennt keine Klagen, 
Will es nun das Kreuze tragen,
Sein Augen leer vom verzagen.




LUFUKRA



 

Somnias stille Schwingen



Somnias Schwingen

Wer zieht den Geist
aus ihren Körper?
Wer sind die Sterne in allen Himmeln?
Es sind Somnias stille Schwingen.

Es leben Monster
auf ihren Toren.
Es sind die Stimmen in deinen Kissen.
Es sind Somnias stille Schwingen. 

Es liegen Berge
hinter den Bächen.
Sie wartet bis
die Dämme Brechen.
Es hausen Ängste
in ihren Bäumen.
Wovon Sorgen
dauernd Träumen.
In Somnias stillen Schwingen.

Es regnet Rost
aus ihren Augen.
Der Nebel verdeckt
ihren Glauben. 
Sie wird dir
die Nächte rauben. 
Deine lider 
müde schaukeln.
Mit ihr wirst du
zu schlafe taumeln,
Somnias stille Schwingen.

Und wenn bei Tag
die Menschen schlafen, 
Öffnet Nachts
sie ihre Warten.

Sie allein in unsern Himmeln.
Somnias stille Schwingen.

 

 

Pat Laidenbach 
Somnias stille Schwingen
11.11.2018



 

Funeral Doom Album in Sicht?



Funeral Doom

Herr Laidenbach scheint mit neuen Klängen zu experimentieren. Bisher konnte ich nur heimlich lauschen und wurde mehrmals vom Anwesen verjagt. Die Lauschangriffe haben ergeben, das Laidenbach stark durch Funeral Doom Metal inspiriert zu sein scheint. Ich halte Euch auf den laufenden.

MfG Euer Lufukra der Rabe



 

Die falsche Schuld



Die falsche Schuld.

Hab ich doch gutes getan, 
gezeigt wie man Feuer macht, 
mit der Schuld falsch verfahr'n,
an Waffen hat ich nie gedacht. 

Die Verantwortung liegt, 
liegt doch bei jeden, 
stattdessen frisst und fliegt, 
fliegt über mein Reden

-Ein Vogel groß wie Nachtes tiefe,
der überall egal wohin ich liefe,
pickt aus mein Herz.
Für euer Untat an Weisheit.
Welch böser Scherz. 
Der Schöpfung Reinheit.
Steck an eine Kerz,
für unser aller Freiheit.

 

Pat Laidenbach 
4.11.2018
Die falsche Schuld



 

DirtySwan



Freie Werbeplattform für Künstler.

Auf DirtySwan.art ist es Künstlern aller Art möglich, ohne Anmeldung einen Werbeartikel zu verfassen, der DirtySwan gibt den Artikel nach einer Überprüfung frei.

Ziel des DirtySwan Projektes ist es, die verborgenen Diamanten an die Oberfläche des Kunstwassers zu befördern, dafür begibt er sich auch in trübe Tümpel, doch weiß er auch wie er sich in schickeren Gewässern zu verhalten hat. Somit wird er euch mit Sicherheit auch zu helfen wissen!

Wenn ihr selbst Künstler seid oder kennt dann nutzt oder erzählt ihnen vom DirtySwan.


 

Erzähl uns von dir, wir erzählen es der Welt ...

 

Als Kunstliebhaber macht sich die DIRTYSWAN Crew auf die Suche nach neuen Künstlern, begleite uns auf Reisen im Herzen des Untergrunds. Auf DirtySwan.art erwarten euch Artikel über verschiedene Künstler und deren Arbeit.

 

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Meister der Zeit



Meister der Zeit

Früh graut Schleier mir verborgen
In kürze kommen Sorgen
Gleich mein Glück erneut verdorben
Bald schon hat's Pech mich auserkoren

 

Danach gewöhnt man sich daran
Später ist's zum lachen dann

 

 

 

Pat Laidenbach
Meister der Zeit
1.11.2018



 

Der Rabe verkündet...



Herr Laidenbach gab mir Befehl Euch hier zu informieren, 
Ihr solltet bitte kurz seine Website ausprobieren, 
er möchte hier für Euch sein Bestes präsentieren.
Doch warnt er auch - Ihr könnt Euch hier verlieren.
Ich glaub doch das schlimmeres,
-schlimmeres dürfte nicht passieren.

Für weiteres schaut bald vorbei,
Euer Rabe Lufukra informiert Euch Bye! 



 

Lange nichts gehört.



Lange nichts gehört.

 Das zu fassen fällt nun schwer,
 die Rechnung - falscher Stolz,
 ausgestellt vom morschen Holz,
 aus knochiger Hand. Bitte sehr!

 Darauf steht eines nur, dein Name,
 "Preis für die ganze Ehr',
 inbegriffen folgendes Dessert..."
-"wir schwiegen nur, die letzten Jahre" -

 Draußen regnets mal scheint die Sonne,
 doch die Kälte die mich erklommen,
 kommt von diesem Schreiben her, 
 das du den Kampf verloren hast,
 daher peitscht das Laidenmeer.
 -Das du wie Atem, Glas verblasst -

 Wenn Gott die Wette mit dem Teufel verliert,
 zählt nicht das der Mensch verfehlt,
 die göttliche Prüfung die keiner besteht,
 Am Ende dem Wesen das Leben verdirbt,

 Das kommt vom lange Warten, 
 vom zu langen mit sich Ringen, 
 ich hoff du bist in Edens Garten,
 wo schönste Lieder dir erklingen.

 Ich habe lange nichts gehört, 
 zu spät zum Abschiednehmen, 
 von der Nachricht war ich empört,
 wollt dir den ganzen Himmel geben.

 nun ist es zu spät..
 ach wie die Zeit vergeht...
 Ich sollte es halt so erfahren...
 ich wollte noch um Verzeihung fragen...

 

Pat Laidenbach
Lange nichts gehört.
??.??.????





 



 

Für dich.



Für dich. 

Hast du deinen Weg verloren? 
Zeigt dein Kompass nicht den Norden? 
Willst du mit den Wellen reden?
Oder dich ins Feuer legen?

Suchst du die Freiheit in den Worten?
Ich hab sie hier für dich geborgen.
Willst du mit den Bäumen sprechen? 
Oder deine Ketten brechen?

Bist du in ein Loch gefallen?
Hörst du dein Namen verhallen?
Bleiben dir die Lichter fern? 
Dann könn' wir uns gemeinsam wehr'n...

 

 

Pat Laidenbach
Für dich. 
2011



 

Verstummt



Verstummt

Ständig warst du da wenn ich dich brauchte, 
Ich war nie da ich saß nur rum, 
Auf meinem Platz,
Abwesend,
Äußerlich rauchte. 

Was ist denn nun des großen Lebensgeistes, 
"Werde der du bist" ich glaube so heißt es, 
"Nächstenliebe" stehts in aller Munde,
Die Realität - gibt gegenteilige Kunde,

Ich wurde was ich bin, und werde, dass - ich - sein wird, 
Ich gehe zu mir hin, und werde mit mir selbst geziert,
Das ist des Egos Lehre - glaube ich.

Ich Liebe dann mich selbst da ich mir ja am nächsten bin, 
Nutze mir und damit geb ich mich für alle hin, 
Das ist des Glaubens Lehre - weiß ich? 

Ständig bin ich da wenn du mich brauchst, 
Du bist nie da sitzt rum, 
Auf deinem Platz,
Abwesend, 
innerlich lauschst. 

 

 

Pat Laidenbach
Verstummt.
3.1.2018
 



 

Das ekelt mich an!



Das ekelt mich an! 

Es sprechen die Statistiken,
Wenn Leute sinnlos - abnibbeln, 
Einer ist nicht spektakulär, 
Mindest zehn müssen daher, 

Die Dunkelziffer ist weit höher, 
Die Empathie lebt nicht von allein,
Außerdem müssen's Menschen sein, 
Sowie ein trauriger Sprecher, 

Die Opfer mit zerstörter Seele, 
Werden in eine Ecke gestellt,
Sie kommen grade wie bestellt,
Gut für die Demut die einen fehle, 

Der einzelne spielt keine Rolle, 
Hau ihn einfach in die Tonne, 
Doch mir ist einer noch zu viel, 
In eurem perfiden Medienspiel,

Bei eurem kranken Scheiß da wird mir bang,
Das ich dafür Gebühren zahl' das ekelt mich an!



 

Pat Laidenbach 
Das ekelt mich an!
8.9.2018



 

Angelacht



Angelacht

Das Schicksal hat mich angelacht, 
in der Nacht,
in der ich dich kennengelernt hab, 
alles falsch gemacht,
denn ich hab nicht zurückgelacht! 

Ja ich habe wieder alles falsch gemacht, 
in der Nacht in der ich dich verloren hab, 
irrsinnige Ideale haben ein Hassfeuer entfacht. 

Ja in jener Nacht
hat mich das Schicksal angelacht
aus uns wieder zwei gemacht, 
in jener Nacht hab ich zurückgelacht, 
hab den selben Fehler nicht noch mal gemacht.

In dieser einen Nacht hab ich zur falschen Zeit gelacht, 
das war vom Schicksal nicht so angedacht, 
seitdem hat es mich nie mehr angelacht, 
wir sehen uns wieder in einer anderen Welt, 
ich warte dort auf dich meine ist zerschellt. 

Und in diesem neuen Leben geben wir acht, 
warten auf diese eine erste Nacht, 
in der das Schicksal uns anlacht, 
unsere Reaktion folgt dann mit bedacht!

Wir werden auf uns Rücksicht nehmen,
führen dort ein heitres leben, 
und wir werden dieses Liedchen singen, 
und zu jedem Ton mitschwingen.

Das Schicksal hat dann ausgelacht, 
denn wir sind mit der größten Macht, 
und es wird singen in der Nacht, 
"wir hätten es angelacht...." 

 

 

 

Pat Laidenbach
Angelacht
2013



 

Fluss



Fluss

Von deinem Quell aus bist du seicht, 
Ein braves Kind das dem Lande weicht, 
Lässt Wind und Regen die Gewähr,
Bist Freund gebührt man dir die Ehr, 
Wie du dein Aderwerk durch Weiden lässt, 
Der Wälderwerk seine Wurzeln nässt,
Blind bist du der Nebenflüsse, 
Lässt ihnen ihrer fremd Genüsse,
Doch kommen sie zu nahe dir,
Verschlingst sie wie ein wildes Tier,
So wirds ein Teil von deinem Herze,
Erdrückter Zorn des Bettes Schmerze,
Trotzig wütend Wellen schäumend,
Am Ufer schallt dein Atem keuchend, 
Strömung reißt und alles tobt, 
Alles das man an dir lobt, 
Ist nun wie Busch und Tiere fort, 
Nie mehr mit dir am selben Ort, 
Felsen Klippen steh'n voran, 
Am Meer das dich nur bänd'gen kann.

 

 

 

Pat Laidenbach
Fluss
3.9.2018



 

Unnötiges



Unnötiges 

Unnötig wer denkt schon noch an Holz wenn er sein Schnitzel brät. 
Ein Narr der keine Sonne sieht wenn er den hellen Mond einlädt. 

Ignorieren ist da sehr gut gekonnt, 
wo man alles einfach so bekommt. 

Durch das für dich unnötige, ergibt sich mir die Möglichkeit,
diese bringt die freie Wahl.
Dreimal kräht der Hahn, dem einen reichts beim ersten,
den anderen beim dritten Mal.

Gib ich dir die Möglichkeit  die Freiheit hier zu denken. 
Kannst du selber wählen,
ob du es annimmst, 
oder dich weiter lässt
von dem beschränken,
von dem du glaubst, dass du es frei und selbst bestimmst.




Pat Laidenbach 
Unnötiges
2015
 



 

Von der Heimat



Von der Heimat

Süßes reines warm.
Herz nimmt dich im Arm. 
Hier hat man stets genug getan. 
Hier hat man es sich nie vertan. 

So fern und fremd
wie man
sich wird 
wenn man sich wieder selbst verliert.
Zunächst
ist man
von Stolz geniert
so ist die Wahrheit schnell zensiert.

die Lebensgeister ​erlischen rasch
die Augen müd das Handeln lasch!

Sodann Brust zerfetzt in Kriegsmanier,
ein Brief vom Herzen schenk ich dir!

"Von der Heimat" heißt es hier, 
So stehts zumindest auf dem Papier, 
"beste Grüße wünschen dir,
sie; ich; DU; er und wir."

 

 

Pat Laidenbach 
Von der Heimat
3.10.2014



 

Endstation



Endstation

Kein Abschied keine Melodie. 
Bei mir bleibt es still.
Ich schließe die Augen.
Ein Plan gab es Nie. 

Kein Bass und kein Schlagzeug.
Mein Herz steht still. 
Ich schließe den Geist.
Ich  bin leer hab ausgeträumt.

Kein Letzter Ton Hoffnung, NEIN NEIN 
weil ich NICHT WILL 
BITTE auch KEIN NACHKLINGEN 
bleib jetzt endlich ENDLICH still...


 

Pat Laidenbach
Endstation
25.08.2018



 

ERSCHÖPFUNGSTOD



Erschöpfungstod 

Der Körper Taub er kann nicht mehr, 
Die Decke kommt näher,
Der Stress wird immer höher, 
Die Narben platzen auf, 
Es blutet alles aus, 
Verdorrt wie alte Äste, 
Schmettern die Knochen zu Boden,
Alte Gedanken erheben sich wie Paläste,
Doch in Ruinen will niemand wohnen, 
Krähen kommen holen sich die Reste,
Käfer nähren ihre finstren Neste.

 

Pat Laidenbach 
Erschöpfungstod
6.4.2018
 



 

Spinne



Spinne

Einmal brachte man mich fort
Einher wo man nach Liebe bohrt
Zweimal schon hat man mich verbannt
Zurück ließ ich mein Herz als Pfand
Dreimal brachen sie mein' Willen
Dazu weitet'n sich die Pupillen
Viermal spiegelte sich am Tag
Verlust der an der Seele nagt
Fünfmal brachen sie die Glieder 
Fehler macht man immer wieder
Sechsmal sprang ich in den Tod
Sah zu spät das große Verbot 
Siebenmal spielten wir Karten 
Sodass wir nicht alleine waren
Achtmal dann wurde mir klar
All das suchen Elend war

Die Spinne macht es richtig
Die Spinne webt ihr netz durchsichtig
Die Spinne kommt allein zurecht 
Die Spinne findet suchet nicht
Die Spinne ihres Glückes Schmied
Die Spinne hat es sich verdient 
Die Spinne Erwartungslos kommt in die Welt
Die Spinne macht was ihr gefällt

 

 

Pat Laidenbach
Spinne 
13.04.2016



 

Auf den Mauern der Zukunft (20.08.2018)



Auf den Mauern der Zukunft (20.08.2018)

Da sitzen sie und schauen weit,
Verlieren sich und ihre Zeit,
Während man bei ihnen weilt,
Weiß jeder hier ganz gut bescheid,

Wie es um die Zukunft steht,
Verlieren all das sie belebt, 
Während hier ein jener fleht, 
Weiß jeder das sie weiter dreht,

Die Erde sie ist ganz allein, 
Verloren bald ihr blauer Schein, 
Während Menschen groß und klein, 
Wissen es könnt anders sein,

Stattdessen wird heiß diskutiert, 
Verlieren ist längst falsifiziert, 
Während man die Rakete poliert,
Weiß ich, hab ich den Mars studiert, 

"Dort können wir dann alle sein", 
Eine Mauer das erste Bauwerk fein, 
Da hocken wir uns wieder hin, 
Und warten bis ich in der Zukunft bin, 

 

Auf den Mauern der Zukunft (20.08.4018)

Da sitzen sie und schauen weit, 
Verlieren sich und ihre Zeit,
...
"Das kenn ich schon ist fast zu spät!
Es fehlt am End' ein neuer Planet!"

 

 

Pat Laidenbach
Auf den Mauern der Zukunft
20.08.4018 ;)
 



 

Ich lebe noch



Ich lebe noch

Alles was ich tat
Alles das mich ausmacht
Umsonst
Doch 
Ich lebe noch! 

Heute stand ich auf und die Hoffnung deren Gift mich benetzt hat sich gelöst.

Alles ist nun fort 
Alles das ich fand
Verloren
Doch 
Ich lebe noch! 

Heute stand ich auf und die Angst deren Griff mich würgte hat sich gelöst. 

Alles ist nun Leer
Alles das ich dachte
unverzerrt
Doch 
Ich lebe noch! 

Heute stand ich auf und die Fesseln meiner Träume haben sich gelöst. 

Alles ist nun klar 
Alles das ich weiß 
Für euch bin ich ein Geist 
Doch 
Ich lebe noch! 

_____________________________________________________________


Pat Laidenbach
Ich lebe noch
17.08.2018

Mir ist egal wie ihr mich findet, mein Spaß im Leben kann und werd ich immer, auch ohne euch alle haben! 
 



 

Letztes Jahr hätte ich dich mehr geliebt!



Letztes Jahr hätte ich dich mehr geliebt!
 

Alles muss mal ausgelebt werden, 
Auch wenn das allein geschieht, 
Um dies Leben hier auf Erden, 
Zu erweitern um ein Lied, 

So hält er an der Kampf um ein Gefühl,
Der lebendiger macht als der Grund,
Ein wildes herum Gewühl, 
Im wüsten Narben Schlund,

Im Käfig der eigenen genugtuung, 
Weiß ich heute ganz bestimmt, 
Letztes Jahr hätte ich dich mehr geliebt! 


 

 

Pat Laidenbach
Letztes Jahr hätte ich dich mehr geliebt!
2015



 

Fragen vom Namenlosen.



Fragen vom Namenlosen.

Spürst du wie der Wind weht, 
der Wind des Lebens, 
für jeden Tag da fällt dir ein Blatt, 
das sich sanft ins Herze legt?

Hörst du wie die Meere singen,
die Meere der Hoffnung, 
für jedes Unglück fällt ein Tropfen,
direkt in deine Wangenrinnen?

Spürst du nicht den leeren Blick,
den ich schon Stunden trag,
für jedes Licht weitet er sich,
er sucht praktisch danach?

Hörst du nicht die Ruhe,
das ich nichts sag,
zu jeden Satz den du beendest,
Küss ich sie so arg.

 

 

Pat Laidenbach
Fragen vom Namenlosen
??.??.????
 



 

In der Zwischenzeit



In der Zwischenzeit

Es kann doch nicht so einfach sein
sprech ich das Wort
"Liebe"
empfind ich nichts weiter
ein leeres Wort
eines mehr eines weniger
"vielleicht"
einmal mehr einmal weniger
"sollte ich es"
ein Tag mehr ein Tag weniger
"es könnte ja"
ein Jahr mehr ein Jahr weniger
tot.

 

 

Pat Laidenbach
In der Zwischenzeit
14.3.2013



 

Knochenmühle



Knochenmühle

Ihre Zahnräder verbunden durch Sehnen,
Das Wasser das sie treibt aus Tränen,
Die Ruten bezogen mit Gewebe,
Ihr Knirschen gleicht einer Säge.

Vom Unterbau bis zur Windrose,
Hängt das Leben hier nur lose,
Das Knochenmehl das atme ein,
So muss ich nicht alleine sein.

Ich backe mir ein Brot aus dir,
Dazu trink ich ein rotes Bier,
Dieses Festmahl mit dir allein,
kost' ein weiter's Einsam sein.

 

Pat Laidenbach
2.11.2015
Knochenmühle



 

Unterschiede



Unterschiede
 

 "Wenn ich so neben dir steh,
  fallen mir zuerst die Unterschiede auf.
  Zunächst mal siehst du anders aus.
  Und wenn ich dann nach innen seh,
  stell ich fest du bist anders drauf."

  Doch sitzt man dann im selben Boot,
  gemeinsam wird die große Not.
  Dass die Welt zu sinken droht,
  der Tod, ein dann zu Grabe holt.
 
 "Wir habens überstanden wieder mal,
  darüber redet man heut kaum,
  ICH heißt unser neuer Traum.
  Dabei hatten wir beide eine Wahl."
 
- Gemeinsam fällt es meistens schwer,
  drum fand man schnell das Gewehr.
  Heut schießt man wenns ein nicht passt,
  man bringt sich selbst in Einzelhaft.
 
  Manchen ist das schon passiert,
  wurden vom ganzen Allein sein verwirrt.
  Liebäugelnd mit der Knarre dann,
  ob sie ein in Gesellschaft bringen kann?
 
"Sich selbst zu verlieren ist ganz leicht,
  wenn man kein hat der einen zeigt,
  wer man denn ist, sowie stets vergleicht,
  was Unterschied und Gemeinsam zusammen erreicht."
 
- Schießen ist willkommen - ja.
  Schießen ist doch wunderbar,
  vergiss nur nicht selbst einmal,
  den Lauf
  auf dich
  zu richten
  ganz radikal.
 
  Du wirst sehen es wird ganz still,
  weil man eigentlich nicht schießen will.

 "Und gut ists wenn man dann versteht,
  das jeder seine Wege geht,
  man kreuzt sich, trifft sich, bleibt kurz, steht,
  und wird dann wieder vom Wind verweht."

  So kann man ohne schießen Leben,
  akzeptieren, alles geben,
  da wir ein großes Ganzes sind,
  brauchen wir nicht nehmen.

 

 

  Unterschiede
  8.08.2018
  Pat Laidenbach



 

Opa



Opa

Alte Bilder eine Kanne Tee
Vermackter Tisch Staub wie Schnee
Im Gesicht zu lesen  -  deine Odyssee

Bist wie ich auf dieser Erde
Ein vernarbter Geist
Für jedes Opfer eine Kerbe
Täglich Leben reißt

Opa wenn nur jeder wüsste
Was du all erlitten hast
Dann wär da mehr Geduld
Man nehme dir die Last...

 

Pat Laidenbach
Opa
3.08.2017



 

Näherungsweise glücklich



Näherungsweise glücklich

Man könnte sagen es wäre gut so wie es ist,
Andere findens nich schlimm sagen "is ok wie du bist",
Das passiert täglich trotzdem ist keiner wirklich zufrieden,
Kids sollten zur Schule, bleiben einfach in ihrem Bett liegen,
Die selben die gesagt bekommen "is ok wie es ist",
Später sagt man dann zu denen "is ok wie du bist",
Sie werden zu namenlosen Zahnrädern geformt,
Und ihre Meinung wird vom Fernseh genormt,
Schlussends dann auf dem Krankenbett die Rückblende,
Kindheit, Arbeit, Arbeit, Hochzeit, Arbeit, Arbeit, Arbeit, Rente,
Zwischenzeit gefüllt mit Quatsch und jeder Wette,
"Näherungsweise glücklich" is eben nur "ok"...
Des letzten Atemzuges Hall klingt fast so wie ein "hätte"...

 

Pat Laidenbach
Näherungsweise glücklich
2017



 

Der Sonnenuntergang



Der Sonnenuntergang

Ein Ende bringt den Anfang mit sich,
Ein Gelände singt den Abgang für mich,
Hier steh ich vor des Horizonts Antlitz,
Hier geh ich Schritte in das Nichts,
Es ist ein Ablauf der Aeonen schwer,
Erst endet wenn sie dann nicht mehr,
Scheint das Licht meiner Sonne,
Des Lichtes, Licht des Brunnens Wonne,
kündigt es leis an
der Sonnenuntergang,

Fündig wir der Greis - Neuanfang.
Wird vom alten Mann
zum Kinde dann.



 

Pat Laidenbach
Der Sonnenuntergang
4.08.2018



 

Eine Wolke größer als die Sonne



Eine Wolke größer als die Sonne

Hier wo durch siffige Fenster bewölkte Tage drängen,
ölverschmierte Keramikkacheln über den Öfen hängen, 
hier atme ich staub, wo es zur Türe hineinfällt
das schwarze Laub, versinkt die ganze Welt...

In silbern Wasser Tränenfass, das ungeliebt doch, 
mit bitter bösen tiefen hass, reißt ein Loch
das keinen Grund noch Boden kennt,
sich deswegen nicht benennt...

Gitterstäbe kalter regen
eine Last kein Glück im Leben
kämpfen bluten schmerzen lassen
mein Selbst zu weißen Dunst verblassen..

 

Pat Laidenbach 
Eine Wolke größer als die Sonne



 

Karussell



Karussell

Lichter locken Farben -froh,
Kam plötzlich her von Irgend -wo,
Tiere, Autos und Geschirr,
Mit vielerlei Gezirr,

Drehen sich langsam immerschneller,
Bunt wirdweiß undimmerheller,
Aufundabundimmerschneller
Linksundrechtswirdsimmerheller

Weiß lockt Grotesque doch -froh,
Kam plötzlich her von Nirgend -wo,
Schwindel, Angst und Gewirr,
Ein innerliches umhergeirr.

 

Pat Laidenbach
Karussell
2016



 

Der Bär



Der Bär 

Stolz trabt er nach vorn, 
Seine Würde hat er nie verlor'n,
Wenn er auch im gold'nen Käfig steckt,
Ein jeder zollt ihm Respekt

Manchmal wenn er so da weilt, 
Müde von all der Sicherheit
Hört er seines Herzens Schlag, 
Der flüstert
-ein verschenkter Tag

Wo doch keiner ihm was schlechtes will, 
Da hungert seine Seele still, 
Und unter seinem dichten Fell,
Schreit des Ursprungs letzter Quell

 

Pat Laidenbach 
Der Bär
7.6.2018



 

Schwarze Feen



Schwarze Feen 

Ab ins Bettchen schlaf schnell fein, 
schließe brav die Äugelein,
sonst dringen böse Geister, 
durch die Iris in dich ein. 

Der Schatten an der Tapete, 
wandert langsam an die Decke, 
die Echsenfratze grinst
lehnt schief in der Ecke.

Sie wachen über deine Träume, 
klären Geist und biegen Räume. 

Angst des Nachts brauchst  keine haben, 
Sie werden sich bei Tage laben. 

 

Pat Laidenbach
Schwarze Feen
5.3.2017



 

Ein trüber Gast auf der dunklen Erde?



Ein trüber Gast auf der dunklen Erde?

Falle durch das Unterholz der Gesellschaft,
-vorbei an meinen Zielen,
in den Abgrund der Verlassenen,
-gefüllt von Niederlagen,  
durch das Sieb der Ächtung,
-das mich paralysiert,
rutsche vom Wasserfall der gehassten,
-wo die Gleichgültigkeit herrscht,
in das Becken der Einsamkeit,
-ein Spiegelmeer von Problemen,
sinke in die Tiefe der Ewigkeit,
hinunter auf das Feld der Nichtigkeit,
in das Loch meiner Geburt,
sodass ich nie gewesen bin.

 

 

Pat Laidenbach
Ein trüber Gast auf der dunklen Erde?
14.01.2015



 

3



3

Ich liebe dich, ich Hasse dich, ich weine nicht, ich lache nicht.
Du liebst mich, du hasst mich, du weinst nicht, du lachst nicht.
Wir lieben uns,wir hassen uns, wir weinen nicht, wir lachen nicht.
Sie liebt ihn. Er hasst sie.
Er weint nicht. Sie lacht nicht. 

Nur drei Worte, so viel drin,
oft ohne Sinn, sprichst sie dahin.



Pat Laidenbach
3



 

Issy Finest - I'm Fine - NEW JAM



Issy Finest - I'm Fine - New Jam und Jutta

Hört in den neusten Titel von Issy Finest rein und lasst ihnen einen Like da!
Die Band kommt mit der Albumproduktion gut voran. Wie jede Woche gibts 
einen weiteren Jam, heute ist es "I'm Fine" der erst neulich entstanden ist.

 

Jutta

Jutta hat schon in jungen Jahren im Kinderchor gesungen und ihre ersten musikalischen Erfahrungen gesammelt. 
Mit 14 Jahren konnte sie sich eine eigene Gitarre kaufen, das Spielen brachte sie sich selbst bei. 
Von da an nahm Juttas Karriere ihren lauf, sie spielte in verschiedenen Bands zB. Sooncome,
Waitin for Louise, 4 Angels And A Witch, Jerrys Pain, IssyFine, und auf öffentlichen Sessions. 
Gleichzeitig war und ist Jutta ständig Solo unterwegs als Singer/Songwriter auf Straßen, Gärten- und Wohnzimmerkonzerten. 
Wenn Jutta mal eine Pause macht, dann trifft man sie auf öffentlichen Sessions. 



 

Dann sitzt man so rum



Dann sitzt man so rum

Da bin ich bei dir, 
Hab nichts zu sagen,
Du nichts zu fragen, 

Wir schauen gemeinsam fern, 
Ich in meine Zukunft, 
Du in die Vergangenheit, 

Wie willst du mich erreichen, 
Wenn dein Mund, 
Doch nie die Seele lacht, 

So sind wir hier ganz stumm, 
Der Stein im Hals, 
Dann sitzt man so rum.

 

Pat Laidenbach
Dann sitzt man so rum
29.11.2013



 

Abendhimmel



Abendhimmel

Weißt du noch früher,
zwanglos in den Himmel starren,
damals als Träume,
Teil unserer Wirklichkeit waren.

Blutrot Färbt sich der Nachthimmel,
da sich damals zu dieser Zeit,
eine Welt hat entzweit.

Nun schwebt allein im bunten Sterngewitter,
die Venus von dem Mars davon,
und Träume bringt es hinter Gitter,
als hät man nich zu wenig schon.

Erinnerst du dich Früher,
angstlos in die Zukunft starren,
damals als Träume,
noch Ziele waren.

weißt du noch Gestern,
ich sagte dir ICH gehe jetzt,
du bliebst hinter Gittern,
hinzu bist du zutiefst verletzt.

 

Pat Laidenbach
Abendhimmel
27.07.2018


 



 

Das Vorstellen



Das Vorstellen

Wenn Bilder mehr als tausend Worte sagen, 
Und sie farbenfroh erklingen,
Kann ich mir das vorstellen, 
-Was nicht heißt, sie könnten singen.

Wo man den Wald vor lauter Bäumen nicht sieht, 
Und Pflanzen sprießen in bunten Kleidern, 
Kann ich mir das vorstellen,
-Was nicht heißt sie könnten schneidern.

Was wenn auf paradoxen Weisen, 
All meine Gedankenreisen, 
Um ein dreieckigen Kreis sich Winden,
Und durch ihn langsam dann erblinden. 

Das kann ich mir nicht vorstellen.

 

 

Pat Laidenbach
Das Vorstellen
8.3.2018



 

Jeden Tag



JEDEN TAG

JEDEN TAG,
SCHNEIDEN MICH DIE SONNENSTRAHLEN
JEDEN TAG, 
SCHLÄGT MICH DER NÄCHTE SCHWARZ
JEDENTAG,
SÄGT ROSTIG MICH DER WIND
JEDEN TAG, 
BLEIBEN DIE ERINNERUNG VERZERRT
JEDEN TAG,
BLAUE FLECKEN VOM REGEN
JEDEN TAG,
STICHT KÄLTE MEINE HAUT
JEDEN TAG,  
KRIECHT MEINES HASSES GLUT
JEDEN TAG, 
FLAUE GEFÜHLE IM MAGEN

JEDEN TAG,
SPRINGT MIR DAS HERZ AUS DER BRUST 
JEDEN TAG 
FÜLLT MEIN SCHWERER ATEM DIE LUFT
JEDEN TAG, 
REISS ICH DEN MOND VOM HIMMEL
JEDEN TAG,
WECKT MICH DER GERUCH VON SCHIMMEL
JEDEN TAG, 
SCHMEISS ICH DIE KETTEN IN DIE WELT
JEDEN TAG, 
ZERBEISSE ICH WAS MICH HIER HÄLT
JEDEN TAG, 
JAGE  ICH DIE SONNE RUNTER
JEDEN TAG, 
KLINGE.... 

 

Pat Laidenbach
Jeden Tag
2.11.2014

 



 

Isis und Osiris



Isis und Osiris

Heiß umschlungen sind die Leiber,
Herzen schmelzen ineinander,
die Pupillen werden breiter,
Zungen tanzen miteinander,

Zitternd dreh'n sich die Gelenke, 
In Gesichtern warme Hände,
Auf der Brust wird Puls gelauscht,
Der Atem wild nach außen huscht,


Ihr Licht das heller als die Sterne,
brennt hinab in seine Leere,
dort entfacht ein Feuerkreis,
der sich in die Lenden beißt,

Die Nacht erhellt durch diese Sphere, 
von wo die Glut der Leidenschaft, 
befüllt die Kluft mit Lavameere, 
öffnet sich die glühend' Schere,

Die Hitze verschlingt Energie, 
ihre Liebe endet nie, 
drum wirds kälter in der Galaxie. 

 

Pat Laidenbach 
Isis und Osiris 
18.05.2018
 



 

Ein einziges Wort



Ein einziges Wort

Toter Boden kräuselt sich wie Adern, Wohnblöcke zieren ihn wie Eitergeschwüre, endlos trauernde schreie sind die Fasern, woraus sich deine lieben Ängste schüren, hinter den gläsernen Gittern blicken entzündete Augen, die sich kaum nach draussen trauen,kaltes erbrochenes klebt auf den Asphalt, die Lebenden, sind lange fort es kriecht der Tod an diesem Ort, bei Brockenhusten, der im Nebel verhallt schwarzgelbe Gedärme liegen in den Kanälen, des Betonmeeres der Gehirne im Zentrum Ascheregen fliegt aus den Venen, sonderbar in der Schleimgrünen Luft herum. Schmerzhaft schrille Reklamelichter wie Narben, rufen unsere Namen, Wollen uns begraben, ein einziges Wort für all diese Plagen.

Stadt.

 

 

Pat Laidenbach
Ein einziges Wort
23.07.2018

 



 

Willkommen zu Haus...



Willkommen zu Haus...

Plötzlich war der Abendwind, 
der eben noch gezischt
fort, worauf die Sonn' erlischt.

Plötzlich war die Stimme weg,
die eben noch erklang
fort, worauf hin er gang. 

Stille breitete sich aus,
Stille, Stille alles aus,
Stille breitete sich aus,
Stille, Stille Willkommen zu Haus...

 

Pat Laidenbach
Willkommen zu Haus...
22.072018



 

Nachtschicht



Nachtschicht 

 

Das Pfeifen des Eisens, das klackern der Motoren, 
Das  rot meines Weinens, die Freiheit verloren, 
Die Fließbänder laufen, Kein Stoppen in Sicht, 
Die Menschen sie kaufen, drum ab zur Nachtschicht, 


Knitterspinnenbeine und Knochenmehlsand, 
Wir verbrauchen unsern Körper so ist es verlangt, 
Flederklapperohrenmaus und blutroter Saft, 
Wie wir so leben raubt uns Selbst die Kraft. 

 

Pat Laidenbach 
Nachtschicht
10.10.2017



 

Issy Finest



Neue Songs, Pläne und Henne

Seit dem letzten Jam Video von Issy Finest hat sich einiges getan, neue Termine für Studio aufnahmen im SBS stehen fest, neue Songs und Ideen sind in arbeit.Heute möchte die Band ihren Gitarristen mit einer kurzen Biographie vorstellen.

Henne

Henne ist Bluesman mit Leib und Seele, als kleiner Junge genoss er die Ausbildung an der Geige. Über die strenge Hand der musikalischen Früherziehung seines Vaters ist er heute dankbar. In Polen arbeitete Henne als Bühnenmusiker mit verschiedenen Bands. In den 90igern zog er dann ins Ruhrgebiet um seinen musikalischen Horizont zu erweitern.  In der Band Issy Fine lernte Henne, Jutta und Pat kennen, wodurch er seinen Herzenswunsch nach einer Blues Band erfüllen konnte.



 

Pat Laidenbach



Fenstergarten

 

Klaustrophobisch
graue Wände
schwarze Fenster
ab und an ein bleiches Gesicht

Der Sonne stolzes Antlitz 
es thront hier nicht
Feierabend Schatten
zeigen ihr tristes Ich

Dunkel am Ende 
die Reflexion die Scheibe das Licht
im Fenstergarten - Ich 

 

Pat Laidenbach 
Fenstergarten
15.5.2012



 

Besenkammer



Besenkammer

In einem kleinen Kämmerlein, 
War sie endlich ganz allein, 
Traurig fing sie zu singen an, 
"Was hab ich mir angetan?"

In einem kleinen Kämmerlein, 
Schlief sie heimlich öfter ein, 
Mit Knien an die Brust gewinkelt, 
In des Alpen Welt versinkend. 

Die Tür öffnet des Lichtes Schenkel, 
Leis schreit sie ich will nicht mehr, 
Herein kommt des Gesterns trüber Enkel, 
Und wünscht das sie sein Kind Gebär.

 

Pat Laidenbach
Besenkammer
20.04.2018



 

Aufwachraum



Aufwachraum



Augenlieder den schwer wie Rolläden öffneten den
mit nebelartigen den Film bedeckten Augen den 
den Puppillen das Tor zur Realität.


Morsches
Gewebe
wird
vom Aderwerk
mit roten
Sand befüllt
das erdige Kribbeln
in den Gliedern vertont sich
über einen schweren und schneller werdenen Herzschlag.

Ohren nehmen ein unryth
misches St
ampfen im Treppenhaus w
ahr.

Der beißend chemische Geruch von abgestandenen Nikotin.
Der metallische Geschmack des Schlafes auf der Zunge.
Erzeugen den letzten Schub des Gemisches
eines Mollkonzertes
das einen jeden Morgen die Sinne raubt.

 

Pat Laidenbach
Aufwachraum 
21.07.2018

 

 

 

 



 

Issy Finest / Newcomer Blues Band



ISSY FINEST

Issy Finest ist eine Deutsche Blues Band bestehend aus den drei Bandmitgliedern, Jutta, Henne und Pat. 

Die drei haben sich kennen gelernt in der Band Issy Fine die sich vor ca. ein Jahr aufgelöst hat. 
Allerdings stand für alle drei fest das es weitergehen wird. Und es geht weiter - als Blues Band.
Derzeit werden die ersten Aufnahmen im SpiegelBildStudio gemacht, während Issy Finest gleichzeitig weitere Songs schreibt.
Und damit ihr nichts verpasst gibts hier einen Ausschnitt aus der Probe. 
 

Freut euch mit uns auf mehr!  
 

 



 

An einem Sommertag



"An einem Sommertag"

 

An einem Sommertag

Die Luft klebte in den Straßen,

Die Angst bebte in den Gassen,
Einsam und verlassen,
Wie wir zu zweit allein hier saßen...

Die Nacht war ebenfalls so Leer
Es war als lebten wir nicht mehr
Und wollten wir es noch so sehr
Stockte es wie Stadtverkehr

Der Lärm betäubte alle Sinne
mein Herz schlug mir aus der Mitte
Der Morgen brannte mit der Bitte
das die Kälte nicht Gewinne

Die Uhr sprach: es wird knapp,
und wir hattens nicht geschafft,

Und das Eis hat uns gepackt,
und wir hattens nicht geschafft

Und die Uhr sprach: es wird knapp,
und es starb unsere Leidenschaft


Pat Laidenbach
an einem Sommertag  
02.06.2018



 

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